Wir ziehen Männer und Frauen aus, wir ziehen sie nicht mehr an.
(We undress men and women, we don't dress them any more.)
Dieses Zitat deutet auf eine Verschiebung gesellschaftlicher oder kultureller Normen hin, bei der sich der Schwerpunkt von der äußeren Erscheinung hin zu einer oberflächlicheren oder aufschlussreicheren Form des Selbstausdrucks verlagert hat. Es weist auf ein Paradoxon hin, bei dem die öffentliche Offenbarung zu einer Form des „Ausziehens“ oder der Offenlegung der persönlichen Identität wird, wobei es in der heutigen Zeit vielleicht weniger um Kleidung als vielmehr um Authentizität oder Verletzlichkeit geht. Die Erklärung lädt zum Nachdenken darüber ein, wie sich gesellschaftliche Standards von Bescheidenheit und Präsentation entwickeln und zu einer Landschaft führen, in der innere Wahrheiten oder Offenheit offensichtlicher und gleichzeitig offener sind als je zuvor.