Das Schönste an männlichen Männern ist etwas Weibliches; Das Schönste an weiblichen Frauen ist etwas Männliches.

Das Schönste an männlichen Männern ist etwas Weibliches; Das Schönste an weiblichen Frauen ist etwas Männliches.


(What is the most beautiful in virile men is something feminine; what is most beautiful in feminine women is something masculine.)

📖 Susan Sontag

🌍 Amerikanisch  |  👨‍💼 Autor

🎂 January 16, 1933  –  ⚰️ December 28, 2004
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Susan Sontags Beobachtung hebt auf provokante Weise das subtile und komplexe Zusammenspiel von Geschlechtsmerkmalen hervor und legt nahe, dass die faszinierendsten Eigenschaften von Männern und Frauen häufig in Merkmalen liegen, die traditionell dem anderen Geschlecht zugeschrieben werden. Diese Idee stellt starre Binärsysteme in Frage und lädt dazu ein, die Fluidität und Ausgewogenheit innerhalb der persönlichen Identität anzuerkennen. Es legt nahe, dass das Wesen der Schönheit – ob bei Männern oder Frauen – nicht allein durch die Einhaltung konventioneller Geschlechternormen definiert wird, sondern vielmehr aus einer harmonischen Mischung von Stärken hervorgeht.

Bei Männern steigern Eigenschaften, die als weiblich gelten, wie Sensibilität, Empathie oder fürsorgliche Aspekte, ihre Männlichkeit, indem sie ihnen Tiefe, Freundlichkeit und emotionale Intelligenz verleihen. Auch bei Frauen stärkt die Einbeziehung männlicher Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Mut und Selbstvertrauen ihre Weiblichkeit und stärkt sie über gesellschaftliche Zwänge hinaus. Diese Dualität bereichert den menschlichen Ausdruck und wirkt stereotypen Vorstellungen entgegen, die das volle Potenzial oder die Selbstverwirklichung eines Menschen einschränken könnten.

Sontags Zitat regt dazu an, die Vielfältigkeit innerhalb von Identitäten anzunehmen und anzuerkennen, dass Eigenschaften, die einmal streng als männlich oder weiblich bezeichnet wurden, innerhalb eines einzelnen Individuums wunderbar koexistieren können. Es reflektiert auch kulturelle Vorstellungen von Schönheit und das sich entwickelnde Verständnis von Geschlecht als Spektrum und nicht als festgelegte Dichotomie. Im weiteren Sinne fördert diese Perspektive die Inklusivität und einen ganzheitlicheren Ansatz für den menschlichen Ausdruck, bei dem Merkmale aufgrund ihres Wertes geschätzt werden und nicht aufgrund ihrer Übereinstimmung mit den gesellschaftlichen Geschlechtererwartungen. Diese Idee bleibt in den laufenden Gesprächen über Geschlecht und Identität in der heutigen Gesellschaft äußerst relevant.

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Dezember 25, 2025

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