Es besteht zwar eine Chance, dass die Welt ihre Probleme übersteht, aber ich bin der Meinung, dass ein vernünftiger Mann sich so verhalten muss, als wäre er sich dessen sicher. Wenn Ihre Fröhlichkeit am Ende nicht gerechtfertigt ist, werden Sie auf jeden Fall fröhlich gewesen sein.

Es besteht zwar eine Chance, dass die Welt ihre Probleme übersteht, aber ich bin der Meinung, dass ein vernünftiger Mann sich so verhalten muss, als wäre er sich dessen sicher. Wenn Ihre Fröhlichkeit am Ende nicht gerechtfertigt ist, werden Sie auf jeden Fall fröhlich gewesen sein.


(While there is a chance of the world getting through its troubles, I hold that a reasonable man has to behave as though he were sure of it. If at the end your cheerfulness is not justified, at any rate you will have been cheerful.)

📖 H. G. Wells

🌍 Englisch  |  👨‍💼 Autor

🎂 September 21, 1866  –  ⚰️ August 13, 1946
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Dieses Zitat von H. G. Wells bietet einen tiefgreifenden Einblick in die Natur des Optimismus angesichts von Unsicherheit und Widrigkeiten. Es legt nahe, dass es sowohl rational als auch ethisch ist, eine Haltung der zuversichtlichen Hoffnung einzunehmen, wenn man sich den Nöten der Welt stellt. Anstatt angesichts der Unvorhersehbarkeit globaler Probleme der Verzweiflung oder Apathie zu verfallen, ermutigt Wells dazu, die Haltung eines „vernünftigen Mannes“ einzunehmen, der sich so verhält, als sei die Überwindung dieser Schwierigkeiten nicht nur möglich, sondern sicher.

Was hier zum Ausdruck kommt, ist die Kraft des Handelns, die auf Glauben beruht. Unser mentaler und emotionaler Zustand beeinflusst unser Erleben und unsere Reaktion auf Umstände. Indem wir uns dafür entscheiden, auch ohne Garantien fröhlich und optimistisch zu sein, sind wir besser darauf vorbereitet, Herausforderungen positiv und belastbar zu begegnen. Diese Wahl hat einen intrinsischen Wert – selbst wenn sich das gewünschte Ergebnis nicht manifestiert, bereichert der Akt der Aufrechterhaltung der Fröhlichkeit unsere subjektive Erfahrung, fördert den Mut und stärkt unseren Willen.

Das Zitat kritisiert auch subtil Fatalismus oder passiven Pessimismus. Es deutet darauf hin, dass Skepsis zwar natürlich und Vorsicht geboten ist, es uns aber nicht nützt, zuzulassen, dass Zweifel den Geist lähmen oder schwächen. Stattdessen wird Hoffnung nicht als Naivität dargestellt, sondern als bewusste und rationale Haltung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wells‘ Worte uns dazu inspirieren, Hoffnung und Freude als zielgerichtete Taten der Vernunft und des Charakters anzunehmen. Wir haben vielleicht keine Kontrolle über äußere Ereignisse, aber wenn wir entscheiden, wie wir ihnen begegnen, finden wir Entscheidungsfreiheit und Anmut. Unabhängig davon, ob sich der Optimismus als berechtigt erweist oder nicht, bietet ein fröhliches Leben einen lebensbejahenden Weg durch die unvermeidlichen Prüfungen des Lebens.

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Juni 16, 2025

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